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    Personalreport 2016: Öffentlicher Dienst: Weniger Beschäftigte, …

    Personalreport 2016: Öffentlicher Dienst: Weniger Beschäftigte, mehr Unsicherheit

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    Personalreport 2016 - Öffentlicher Dienst: Weniger Beschäftigte, mehr Unsicherheit DGB fordert eine zukunftsfähige Personalpolitik

    4,65 Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst - das sind zwei Millionen weniger als noch 1991. Gleichzeitig haben geringfügige Beschäftigungen, Befristungen und Teilzeit zugenommen. Für die Beschäftigten heißt das: Unsicherheit und Arbeitsverdichtung nehmen zu. Das muss sich ändern  - auch, um die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes zu erhalten.

    Personalreport 2016 erschienen

    Wie hat sich die Beschäftigung im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren entwickelt, wie ist die aktuelle Situation? Das untersucht der DGB einmal im Jahr auf der Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamts. Soeben ist der Personalreport 2016 erschienen. Ein Ergebnis: Flexibilisierte und atypische Beschäftigungsformen sind im öffentlichen Dienst weiter verbreitet als bislang angenommen, Arbeisverdichtung und Unsicherheit der Beschäftigten nehmen zu.

    Massiver Stellenabbau in den letzten Jahrzehnten

    Nach zwei von Stellenabbau und Privatisierung geprägten Jahrzehnten arbeiten heute noch 4,65 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst – mehr als zwei Millionen weniger als 1991. Längst wirkt sich der massive Beschäftigtenrückgang auf die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes aus.

    Veränderung der Beschäftigungsstruktur

    Parallel dazu hat sich durch den Anstieg des Frauenanteils, das steigende Durchschnittsalter und die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung und Zeitverträgen auch die Beschäftigungsstruktur erheblich verändert. Hinzu kommt, dass gut 7 Prozent der Arbeitnehmer/-innen geringfügig beschäftigt sind.

    Gesucht: Fachpersonal für vielfältige Aufgaben

    Ein hoher Anteil älterer Beschäftigter stellt Bund, Länder und Kommunen in den kommenden Jahren zudem verstärkt vor die Herausforderung, geeignetes Fachpersonal für die Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben zu gewinnen. Der DGB fordert daher eine zukunftsfähige Personalpolitik – dazu gehört eine bedarfsgerechte Stellenausstattung auf der Grundlage regelmäßiger Personalstrukturanalysen ebenso, wie ein Ende der sachgrundlosen Befristungen.

    Quelle: http://www.dgb.de/themen/++co++849b849c-8fa1-11e6-9786-525400e5a74a