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    BAMF: ver.di fordert Entfristung aller befristet Beschäftigten!

    BAMF: ver.di fordert Entfristung aller befristet Beschäftigten!

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    Als der Bedarf unübersehbar war und die Arbeitsbelastung im BAMF untragbar wurde, sind beim BAMF in kurzer Zeit mehr als 2.800 Tarifbeschäftigte befristet eingestellt worden. ver.di hatte den Personalaufbau im BAMF begrüßt, von Anfang an dauerhafte Beschäftigungsperspektiven und gründliche Qualifizierung eingefordert. Die Prüfung der Einstellungsvoraussetzungen und der beruflichen Qualifikationen sowie Qualifizierung und Einarbeitung erfolgte dagegen unter höchstem Zeitdruck. Teilweise wurden Qualifizierungsmaßnahmen gestoppt, weil die Fallbearbeitung Vorrang hatte. In kürzester Zeit mussten Aufgaben mit hoher Verantwortung als Sachbearbeiter/in und Entscheider/in in komplexen asylrechtlichen Fragestellungen übernommen werden.

    Der politische Druck, schnell eine große Zahl von Anträgen zu entscheiden, ging auf die Knochen aller Beschäftigten, die bis an ihre persönliche Grenze gearbeitet haben. Trotz des enormen Personalaufbaus mit einer äußerst geringen Qualifizierungsphase ist keine Kultur der Fehlerfreundlichkeit entwickelt worden. Im Gegenteil: Fehler wurden tabuisiert und die Kommunikation darüber und über Probleme in der täglichen Arbeit nicht gefördert. Damit wurde auch die notwendige kritische Selbstkontrolle abgewürgt. Die Belastung ist unvermindert hoch und droht in den kommenden Wochen und Monaten erneut zu steigen. Die Verträge vieler neu Eingestellter sind dagegen bis heute sachgrundlos befristet. In den kommenden Monaten laufen die ersten Arbeitsverhältnisse aus. Eine klare Perspektive für die Betroffenen fehlt bisher. Dennoch ist bei ihnen die Hoffnung groß, in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.

    Entfristung aller als Chance für das BAMF und den öffentlichen Dienst

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