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    Digitalisierung der Bundesverwaltung: Besser mit Tarifvertrag!

    Digitalisierung der Bundesverwaltung: Besser mit Tarifvertrag!

    Digitalisierung Pixabay Digitalisierung

    Die Digitalisierung der Bundesverwaltung soll massiv beschleunigt werden. Der IT-Rat macht den Weg frei für neue Digitalisierungsprojekte. Die Interessen der Beschäftigten drohen dabei unter die Räder zu geraten. Behörden werden zusammengelegt und Aufgaben zentralisiert, Arbeitsplätze verlagert und rationalisiert, Arbeitsprozesse komplexer und digitalisiert. Für ver.di ist klar: Die Digitalisierung muss mit den Beschäftigten gestaltet werden - Das geht besser mit Tarifvertrag!

    Ob geschäftsführend oder gewählt: Die Bundesregierung macht Tempo bei der Digitalisierung. Bis 2022 sollen alle Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen elektronisch abrufbar sein. Auch in der Bundesverwaltung erhöht sich der Druck: Aktuell hat der IT-Rat 43 Einzelprojekte beschlossen - von der eAkte über das einheitliche Personalinformationssystem bis zur zentralen Beschaffung. Weitere werden folgen. Datensicherheit, Effektivität und Effizienz der Verwaltung sollen gesteigert werden. Die Digitalisierung bietet dafür große Chancen. Zugleich wird die gesamte Infrastruktur der Bundesverwaltung neugestaltet. Das berührt die Interessen der Beschäftigten. Klar ist: Alle Arbeitsplätze sind betroffen.

    Öffentlicher Dienst rund um die Uhr: Vorbild Estland

    Onlineanträge, virtuelle Schalter rund um die Uhr und Akten in der Cloud scheinen zwischen Politik und Verbänden bereits Konsens zu sein. Regelmäßig wird der Rückstand Deutschlands beklagt oder gefragt, wann ist es soweit mit der digitalen Verwaltung? Positives Gegenbild: Estland – Zum Vergleich: 1,3 Millionen Einwohner und weniger Fläche als Niedersachsen. Für die Beschäftigten stellt sich eher die Frage, ob sie bei der Digitalisierung nicht unter die Räder kommen, ob sie hinreichend qualifiziert sind bzw. werden und ob ihre Arbeitsplätze eigentlich noch sicher sind.

    Diese berechtigten Anliegen müssen jetzt in den Mittelpunkt gerückt werden - Dafür brauchen wir Antworten.

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