Bundesfinanzverwaltung

    Zoll: Ein modernes Märchen von der schlanken Verwaltung

    Zoll: Ein modernes Märchen von der schlanken Verwaltung

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    Es war einmal ein modernes Märchen von der schlanken Verwaltung

    Vom Weg der schlanken Verwaltung zur Magersucht

    Es war einmal…. …eine funktionierende Verwaltung, nennen wir sie mal Zollverwaltung. Die Zollverwaltung schaute in den Spiegel und fragte: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste Verwaltung im ganzen Land?“ Leider gab der Spiegel keine Antwort.

    Die Zollverwaltung fand, dass Sie im Gegensatz zu anderen nicht schlank genug sei. Außerdem fand sie ihren Kopf eher zu klein. Eigentlich war genug zu tun. Viele wichtige Aufgaben befanden sich in ihrem Haus.

    Die Zollverwaltung glaubte aber durch neue Aufgaben mit kaum mehr Personal noch schlanker auszusehen. So kamen die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die Luftverkehrssteuer, die KFZ-Steuer und die Kontrolle des Mindestlohnes hinzu. Natürlich saß das Personalkleid jetzt zwei Nummern zu eng, aber sie fand sich attraktiv.

    Leider war der Kopf immer noch klein. Doch was tun? Die Zollverwaltung beschloss, sie bräuchte einen größeren Kopf mit modischer Leuchtturmfrisur – nennen wir ihn einmal Generalzolldirektion.

    Das Personalkleid saß nun noch enger. Wo blieb nur die Effizienzrendite?

    Aber sie wollte sich noch unbedingt die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen als schmuckes Accessoire zulegen. Jetzt saß das Personalkleid drei Nummern zu eng und sie konnte kaum noch atmen.

    Altersabgänge wurden schon seit Jahren nicht mehr ausgeglichen. Wundermittel wie „Hotspots“, „Personalzuführungen“ und massive Neueinstellungen mussten nun plötzlich her. Leider ist die Zollverwaltung durch ihr Verhalten krank geworden. Man attestierte ihr akute Magersucht. Ihr Personal litt durch die vermehrten Belastungen, wurde immer unzufriedener und selbst krank.

    Zum Glück ist dies nur ein Märchen. Am Ende wird alles gut, doch wir sind noch lange nicht am Ende…

    Es grüßt Sie herzlich
    Ihre ver.di-Landesfachkommission Bundesfinanzverwaltung in NRW