Bundesfinanzverwaltung

    Zoll: „Röntgen bis der Arzt kommt!“

    Zoll: „Röntgen bis der Arzt kommt!“

    Jetzt sagen Sie bloß nicht, es ist schon wieder Karneval! Heute wollen wir uns aber keiner karnevalistischen Gruppe widmen, sondern einer eher seltenen Spezies, nämlich der „Vollmobilen Röntgenanlage (VMR)“.

    Die Frage, die sich uns dabei stellt ist folgende:

    Warum wird die Pilotierung der vollmobilen Röntgenanlage (VMR) beim HZA Köln durch zwangsabgeordnete und nicht durch vorhandene freiwillige Kontrollbeamte der Sachgebiete C realisiert?

    Hierbei handelt es sich, wie die meisten wissen, um eine grundsätzlich sehr ausgeklügelte und effiziente Kontrolltechnik in Form eines Lkw-Aufbaus, mit dem z.B. auf Rastplätzen die Ladung von Lkws schnell und zuverlässig kontrolliert werden kann, ohne sie zeitaufwändig abladen und beschauen zu müssen. An drei Standorten in Deutschland, in Köln, Ulm und Lübeck, sind solche Anlagen mit entsprechend geschultem Bedienpersonal vorhanden und schon seit mehreren Jahren im Einsatz. Diese unterstützen dabei bundesweit die Kolleginnen und Kollegen Kontrollbeamten aus den Kontrolleinheiten Verkehrswege (KEVen) der Sachgebiete C, die sie jeweils zu Kontrollmaßnahmen anfordern können und auch sollen. Nun hat der Bundesrechnungshof anlässlich einer aktuellen Untersuchung eine Pilotierung angeregt. Dies soll in der Form geschehen, dass den vollmobilen Röntgenanlagen (VMR) eigenes Kontrollpersonal (zusätzlich zu den Bedienteams) zugeteilt werden soll, um sie auf diese Weise ggf. effektiver einsetzen zu können. Gewollt sind hier insgesamt 21 Kontrollbeamte pro VMR. Damit entstünden so gesehen eigene „KEVen VMR“ mit etwa 30 Beamtinnen und Beamten. Nach dem Willen der GZD soll dies für die Dauer eines Jahres bei der VMR Köln pilotiert werden. Der Beginn sollte dabei bereits der 01.07.2016 sein.

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