Bundesfinanzverwaltung

    DGB: Unterwegs mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

    DGB: Unterwegs mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

    Zoll DGB / C. Falk Zoll

    Unterwegs mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit - „Die Aufzeichnung der Arbeitszeit ist das A und O!“
    Wer kontrolliert eigentlich, ob Unternehmen sich an Mindestlöhne halten und Sozialbeiträge korrekt abführen? Das und noch vieles mehr erledigt eine Abteilung des Zolls: die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Unsere Autorin (DGB - Beamtenmagazin) begleitete die Beamtinnen und Beamten des Hauptzollamts Berlin bei einem Routineeinsatz in Kneipen und Restaurants der Hauptstadt. Von Claudia Falk.

    Heute begleite ich die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Berlin bei ihren Kontrollen. Ich bekomme eine schusssichere Weste der neuen Generation umgelegt, die nur noch drei statt wie früher fünf Kilo wiegt. „Trotzdem ist man froh, wenn man wieder rauskommt aus den Dingern“, erläutert Herr Schmidt (Name geändert), einer der ZollinspektorInnen, die mich unter ihre Fittiche nehmen. Die Westen müssten sein, zur Eigensicherung. Genauso wie die Schusswaffen gehören sie zur Dienstkleidung von BeamtInnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. „Sie wissen nie, wie jemand reagiert, wenn wir unverhofft in die Großküche kommen.“

    Was prüft die FKS als Untereinheit des Zolls eigentlich? Sie kontrolliert, ob die Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge richtig abführen, ob der gesetzliche Mindestlohn und die Branchenmindestlöhne gezahlt werden, ob alle Beschäftigten korrekt angemeldet sind und ob die Arbeitszeit richtig dokumentiert wird. Geprüft werden vor allem die Branchen, die in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes aufgeführt sind – in den Baubranchen, im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Einzelhandel, in der Logistik und im Transportgewerbe, in der Fleischwirtschaft, aber auch Schausteller und auf Messen.

    Alle Informationen dazu gibt es hier: http://www.dgb.de/themen/++co++07e75eae-17d0-11e8-9a39-52540088cada