Bundeswehr

    Bundeswehr: Entwicklungen bei der HIL GmbH

    Bundeswehr: Entwicklungen bei der HIL GmbH

    Die ver.di Fraktion des BPR beim BAIUD Bw hat sich in Bonn mit Matthias Moseler, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates bei der HIL GmbH und Theo Quodt, stellvertretender Gruppensprecher der Arbeitnehmer im Hauptpersonalrat beim BMVg zu einem aktuellen Informationsaustausch getroffen.

    Ein Hauptschwerpunkt der Besprechung war der aktuelle Sachstand zur Zukunft der HIL-Werke. Es ist ein offenes Geheimnis, dass vom BMVg geplant ist, die drei HIL-Werke (St. Wendel, Doberlug-Kirchhain und Darmstadt) an die Industrie zu veräußern. Auslöser des Verfahrens war seinerzeit das Monatsgespräch im HPR mit Frau Staatssekretärin Dr. Suder im Februar 2016.

    Derzeit arbeitet mit Hochdruck eine „TASK-Force-HIL“- Gruppe mit acht MitarbeiterInnen im BMVg an einem möglichen und umsetzbaren Konzept. Hintergrund ist, dass möglichst zeitnah die vertraglichen Grundlagen, wie Ausschreibungen bzw. Interessenbekundungsverfahren erstellt werden sollen, um potentielle Betreiber für die drei HIL-Werke finden zu können.

    Nach Aussage des Kollegen Moseler wurden bereits zahlreiche Gespräche zwischen Politikern aller Fraktionen und dem parlamentarischen Staatssekretär Dr. Braukspiepe sowie der Gewerkschaft ver.di geführt. Staatssekretär Brauksiepe hat gegenüber ver.di und den Betroffenen zugesagt, dass die drei Standorte erhalten bleiben. So wurde auch eine Beschäftigungssicherung zugesagt. Die Ausbildung wird nun auch in den HIL-Werken weiter fortgeführt und die Azubis erhalten eine unbefristete Weiterbeschäftigung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

    ver.di fordert - für die Beschäftigten tarifliche Regelungen im Rahmen eines Haustarifvertrages. Hierzu wurde das BMVg bereits durch ver.di zu Aufnahme von Verhandlungen aufgefordert. Staatssekretär Dr. Brauksiepe zeigte sich im Vorfeld zuversichtlich, einen Haustarifvertrag zu tarifieren, jedoch hätte sich der ursprünglich geplante Zeitablauf um mehrere Monate verschoben und eine möglich europaweite Ausschreibung sei erst Mitte 2017 umsetzbar.
    Die ver.di Fraktion bedankt sich beim Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates Moseler und stellt fest, dass vorliegend noch viele Fragen zu diesem Themenkomplex nicht beantwortet sind.

    Wir als ver.di Fraktion versprechen, dass wir unsere Kolleginnen und Kollegen weiterhin schnell und umfassend Informieren werden.