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    Strategische Personalarbeit ohne eigenständigen Personalvorstand?

    Strategische Personalarbeit ohne eigenständigen Personalvorstand?

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    Auch ein Thema für den Öffentlichen Dienst - Beispielsweise die NRW-Landesbetriebe

    Der langfristige Erfolg von Unternehmen hängt in wesentlichem Maße von Qualifikation, Motivation, Innovations- und Kooperationsfähigkeit seiner Mitarbeiter ab. Unternehmensstrategien können also nicht unabhängig vom Faktor Personal entwickelt werden. Umso verwunderlicher ist es, dass das Thema Personal in vielen Unternehmen unterhalb der Vorstandsebene angesiedelt ist oder in Mischressorts als ein Thema unter vielen mitverhandelt wird. Dies hat zu einer Debatte über den Bedeutungsverlust des Human Resource Management (HRM) geführt. Der Beitrag argumentiert, gestützt auf Daten aus einem Forschungsprojekt zum Mitbestimmungsindex (MB-ix), dass von einem Bedeutungsverlust allerdings nicht die Rede sein kann. Die Analyse zeigt jedoch auch, dass das Thema Personal auf Vorstandsebene angesichts der wachsenden Herausforderungen immer noch schwach vertreten und nicht immer mit der notwendigen Eigenständigkeit oder Expertise ausgestattet ist. Plädiert wird für eine Aufwertung des Ressorts, eine klarere Rollendefinition und (damit einhergehend) eine engere Verknüpfung mit der Mitbestimmung als Ausdruck der wachsenden Beteiligungsansprüche von Beschäftigten.

    Quelle und weitere Informationen: https://www.boeckler.de/113513_113522.htm