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    NRW springt Bediensteten nach Gewalttaten im Dienst bei

    NRW springt Bediensteten nach Gewalttaten im Dienst bei

    Hanelore Kraft Staatskanzlei NRW Hanelore Kraft

    Pünktlich zu Beginn der „Woche des Respekt“ legt die Ministerpräsidentin mit einer positiven Botschaft vor. Die NRW-Landesregierung will sich künftig finanziell stärker um die eigenen Bediensteten kümmern, die im Dienst Opfer von Gewalt werden. Dies gilt sowohl für Beamte/innen als auch für die Tarifbeschäftigten. Damit greift die Landesregierung eine Forderung von ver.di auf.

    Die NRW-Landesregierung will sich finanziell stärker um Polizisten und andere Behördenmitarbeiter kümmern, die im Dienst Opfer von Gewalt werden. Bislang müssen Beschäftigte des Landes Schmerzensgeldansprüche direkt gegen den Angreifer durchsetzen. Kann dieser nicht zahlen, gehen die Opfer leer aus, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Sonntag.

    In solchen Fällen wird das Land künftig einspringen und in Vorleistung gehen, indem es die berechtigten Schmerzensgeldansprüche übernimmt", sagte Kraft. Das Innenministerium habe eine entsprechende Änderung des Landesbeamtengesetzes erarbeitet, von der auch die Tarifbeschäftigten des Landes profitierten. "Wer im Einsatz für unser Gemeinwesen, also im Einsatz für uns alle, zu Schaden kommt, verdient unseren ganz besonderen Schutz", unterstrich die Ministerpräsidentin.

    An diesem Montag beginnt in NRW eine "Woche des Respekts", mit der die Landesregierung und andere gesellschaftliche Gruppen ein Zeichen gegen die Verrohung im Umgang der Menschen setzen wollen.

    Quelle: https://www.land.nrw/de/nrw-springt-bei