Allg. Landesverwaltungen

    EPOS.NRW: ver.di Personalrätekonferenz am 31.08. in Düsseldorf

    EPOS.NRW: ver.di Personalrätekonferenz am 31.08. in Düsseldorf

    EPOS.NRW: Neue Verwaltungssteuerung - Neues Rechnungswesen

    Personalrätekonferenz am 31.8. im ver.di Landesbezirk Düsseldorf

    Mit EPOS.NRW hat die Landesregierung das Programm "Einführung von Produkthaushalten zur Outputorientierten Steuerung - Neues RechnungsWesen" gestartet. Die Verwaltungssteuerung wird damit auf ein System der Dezentralisierung der Ressourcenverantwortung und der Integration von Fach- und Ressourcenverwaltung umgestellt. Für das öffentliche Rechnungswesen kann nunmehr die Staatliche Doppik oder die Kameralistik angewendet werden. Nachdem die Kommunen bereits 10 Jahre mit dem „Neuen kommunalen Finanzmanagement“ zur doppelten Buchführung übergegangen sind, werden jetzt alle Ministerien und Landesbetriebe auf eine Finanz- und Anlagenbuchhaltung, eine Kosten- und Leistungsrechnung sowie eine Finanzrechnungumgestellt. Die Kosten- und Leistungsrechnung ist Ausgangsbasis für eine produktorientierte Darstellung im Haushaltsplan und für eine betriebswirtschaftliche Steuerung, in dem sie den Mitteleinsatz (Ressourcenverbrauch) den Verwaltungsleistungen (dem sog. Output) gegenüberstellt. Damit erhalten die Behörden Handlungsspielräume innerhalb des vom Parlament vorgegebenen Budgetrahmens, wobei die Leistungsziele mit den Budgetzielen korrelieren müssen. In den Dienststellen vor Ort soll entschieden werden, wie die zugewiesenen Mittel wirtschaftlich für die Aufgabenerfüllung eingesetzt werden können. Das neue Haushalts- und Rechnungswesen ist Grundlage für ein effek tives Finanz- und Wirtschaftlichkeitscontrolling.

    Die Rolle der Personalvertretungen

    Bei der Umsetzung dieser Ziele im Programm EPOS.NRW (Einführung von Produkthaushalten zur Outputorientierten Steuerung - Neues RechnungsWesen) sind die Personalvertretungen in den Ressorts und Landesbetrieben zu beteiligen. Schließlich ändert sich die Betriebsorganisation, es müssen Produktkataloge erstellt und Festlegungen für die Datenerfassung getroffen werden.

    Soll es eine Zeitaufschreibung der Beschäftigten geben?

    Wie detailliert soll diese sein?

    Wer hat Zugriffsrechte auf die Daten?

    Welche Auswertungen stehen zur Verfügung?

    Wie soll zukünftig gesteuert werden?

    Kann der Personalrat während des Einführungsprozesses an den Projekten und Arbeitsgruppen teilnehmen?

    Welche Mitbestimmungsrechte hat er an der Ausgestaltung?

    Und: welche betriebswirtschaftlichen Kennzahlen braucht der Personalrat für seine Arbeit?

    Mehr dazu in der angefügten Ausschreibung ...

    Seminarmaterialien und weitere Informationen sind hier zu finden: www.tbs-nrw.de/epos