Finanzverwaltung

    Finanzverwaltung: Quereinsteiger und Betriebsprüfer

    Finanzverwaltung: Quereinsteiger und Betriebsprüfer

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    Betriebsprüfer bringen Fiskus 17,5 Milliarden Euro

    BERLIN Die 13.651 Betriebsprüfer in Deutschland haben dem Fiskus im vergangenen Jahr zusätzliche Steuereinnahmen von 17,5 Milliarden Euro eingebracht. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor. „Die Schätzung, wonach durch einen Betriebsprüfer im bundesweiten Durchschnitt ein steuerliches Mehrergebnis zwischen einer und 1,5 Millionen Euro erzielt wird, wird durch die vorliegenden Daten bestätigt“, schreibt das Ministerium. Die Durchführung der Betriebsprüfungen obliege den Ländern. Obwohl die Prüfer für hohe Mehreinnahmen sorgen, ist ihre Anzahl zuletzt gesunken, wie aus der Antwort hervorgeht. 2016 waren mit 13.746 Prüfer noch 95 Beamte mehr im Einsatz als 2017. „Jeder Betriebsprüfer bringt den Finanzbehörden bis zu 1,5 Millionen Euro Mehreinnahmen pro Jahr. Trotzdem geht die Zahl der Betriebsprüfer sogar zurück“, sagte der Linken-Politiker Fabio De Masi. Quelle: http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/785871/30626926 / Weitere Inforamtionen...

    Finanzämter nahmen nur 47 von 6000 Quereinsteigern

    DÜSSELDORF Trotz sehr hoher Bewerberzahlen besetzt das NRW-Finanzministerium bisher nur wenige Stellen mit Quereinsteigern. Im vergangenen Jahr seien in einem Pilotprojekt für die Erhebungsstellen 47 Seiteneinsteiger genommen worden, bestätigte das Ministerium entsprechende Informationen unserer Redaktion. Beworben hatten sich der Behörde zufolge aber rund 6000 Personen. Eine ähnliche Diskrepanz zeigt sich demzufolge auch bei Seiteneinsteigern, die zum 1. Mai ihre neuen Jobs in der Finanzverwaltung antraten. Hier wurden den Angaben zufolge 55 Seiteneinsteiger in den Grundstücks-, Bewertungs- und Grunderwerbsteuerstellen neu eingestellt. Beworben hätten sich aber rund 1100 Personen. Im Ministerium wurde die geringe Zahl damit begründet, dass es sich nur um Pilotprojekte handele, die am Bedarf ausgerichtet seien.

    Per 1. Januar 2018 waren früheren Angaben der Landesregierung zufolge über 1000 Stellen in der Finanzverwaltung unbesetzt. Dabei sind die NRW-Finanzämter nach einer aktuellen Umfrage des Bundes der Steuerzahler im Vergleich der Bundesländer schon jetzt am langsamsten. Ungeachtet der hohen Zahl bereits eingegangener Bewerbungen startete das NRW-Finanzministerium vor Kurzem eine neue Anwerbekampagne für Seiteneinsteiger. Zum 1. Oktober werden erneut 50 Kandidaten mit einer kaufmännischen Ausbildung im Bankwesen oder einer Ausbildung zum Rechtsanwalts-, Verwaltungs- oder Steuerfachangestellten gesucht. Quelle: http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/785871/30627407

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