Bewährungshilfe

    Fachkräfte im ambulanten Sozialen Dienst der Justiz NRW - Erfahrungsstufen …

    Fachkräfte im ambulanten Sozialen Dienst der Justiz NRW - Erfahrungsstufen und Berufserfahrung

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    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    bei der Einstellung von Tarifbeschäftigten in der Justiz ist immer auch die richtige tarifvertraglich vereinbarte Eingruppierung in eine Entgeltgruppe sowie die Zuordnung der sogenannten Erfahrungsstufe vorzunehmen. Dabei handelt es sich um mitbestimmungspflichtige Maßnahmen, die der vorherigen Zustimmung der jeweils zuständigen Personalvertretung bedürfen.

    Das gilt selbstverständlich auch für die Einstellung von Fachkräften des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz NRW. In aller Regel werden die Fachkräfte des aSD in die Entgeltgruppe 10 TV-L eingruppiert. Spannender ist oftmals die Frage, welcher Erfahrungsstufe die Betroffenen zugeordnet werden. Hierbei ist zu prüfen, ob sogenannte einschlägige Berufserfahrungen vorliegen, die zu einer höheren Stufenzuordnung führen können. „Das Vorliegen einschlägiger Berufserfahrungen ist auslegungsbedürftig“, erläutert Rainer Saßmannshausen, Sprecher der ver.di-Fachgruppe Justiz NRW. „Wir treten dabei für eine großzügige Auslegung im Zweifel zugunsten der betroffenen Kolleginnen und Kollegen ein. Im Übrigen ist die weitgehende Anerkennung von Berufszeiten ein attraktiver Anreiz um berufserfahrene externe Bewerber/innen mit Kompetenz und Qualität für den ambulanten Sozialen Dienst der Justiz NRW zu gewinnen.“

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