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    Straßen.NRW hat große Personalsorgen - Unsicherheit über die …

    Straßen.NRW hat große Personalsorgen - Unsicherheit über die Zukunft des Landesbetriebes hemmt Einstellungen zusätzlich!

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    Wie in vielen anderen technischen Bereichen in den Verwaltungen auch, hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen zunehmend Probleme, freie Ingenieurstellen adäquat besetzen zu können. Ein Grund: Straßen.NRW, die Kommunen, der Bund, Ingenieurbüros und Baufirmen werben um den gleichen Bewerberkreis. Ein großes Problem für den Landesbetrieb, alle genannten Konkurrenten bezahlen besser - auch Bund und Kommunen.

    Der Bedarf an Ingenieuren, aber auch Meistern und Technikern, ist insgesamt deutlich höher als das, was an Bewerbern gerade auf Stellensuche ist. In der Folge ersetzen selbst die ursprünglich zusätzlich zu besetzenden Stellen zur Bewältigung des Investitionshochlaufs im Autobahnbereich bei Straßen.NRW im Regelfall gerade einmal die Renten- und Pensionsabgänge, ein echtes Stellenplus kann nicht generiert werden.

    Unsicherheit über die Zukunft des Landesbetriebes hemmt Einstellungen zusätzlich!

    Hinzu kommt jetzt noch eine Unsicherheit über die Entwicklung der Infrastrukturgesellschaft des Bundes für die Autobahnen und den Verbleib der Bundesstraßen bei Straßen.NRW. Dieser politisch geschuldeten Unsicherheit begegnen in letzter Zeit deutlich vermehrt Kolleginnen und Kollegen, indem sie zu umliegenden Kommunen wechseln, wo auch auf lange Sicht ein Arbeitsplatz vor Ort garantiert wird.

    Für TV-L Beschäftigte eröffnet sich dadurch sogar der Wechsel in den TVöD, was auch monetär im Regelfall eine Verbesserung darstellt. Und auch für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber bei Straßen.NRW wird die derzeitige Situation auf Dauer sicher nicht förderlich sein.

    Landesregierung gefordert – Die Aussagen im NRW-Koalitionsvertrag nähren diese Befürchtungen!

    Deshalb bedarf es nun zügig unmissverständlicher Signale aus der Landespolitik! Wir benötigen jetzt ein klares Bekenntnis der Landesregierung zum Verbleib der Bundesstraßen in der Auftragsverwaltung durch Straßen.NRW und zur Perspektive des Landesbetriebes insgesamt. Diese Zusage muss auch die tarifliche Absicherung der Beschäftigten beinhalten. ver.di hat die neue Landesregierung hierzu bereits zu Gesprächen aufgefordert – eine Antwort steht noch aus. Dazu mehr: https://bund-laender-nrw.verdi.de/land/strassen-nrw/++co++48b2d85a-4521-11e7-81d9-525400afa9cc