Straßen.NRW

    BMVI verkündet Standorte des Fernstraßenbundesamtes und der Bundesfernstraßengesellschaft

    BMVI verkündet Standorte des Fernstraßenbundesamtes und der Bundesfernstraßengesellschaft

    Autobahnen... ver.di Autobahnen...

    Der Bund übernimmt spätestens ab 2021 die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung für die Bundesautobahnen und weitere Bundesfernstraßen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür hat der Deutsche Bundestag 2017 geschaffen. Der Bund wird ein Fernstraßenbundesamt und eine Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen gründen. Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer hat heute auf der Verkehrsministerkonferenz (VMK) der Länder über das Standortkonzept beider Institutionen informiert.

    Das Fernstraßenbundesamt wird seinen Hauptsitz in Leipzig haben. Darüber hinaus wird es für die Regionen Nord (Hannover), West (Bonn), Mitte (Gießen) und Süd (offen) vier Nebenämter geben. Die Standorte sind u.a. danach ausgesucht worden, um vor Ort gemeinsam mit Universitäten und anderen Wissenschaftseinrichtungen qualifiziertes Personal gewinnen zu können. Das Fernstraßenbundesamt obliegt die Durchführung von Planfeststellungsverfahren im Autobahnbereich sowie die Fachaufsicht über die Auftragsverwaltungen der Länder, die sich weiterhin um die Mehrheit der Bundesstraßen kümmern wird.

    Die Bundesfernstraßengesellschaft mit Sitz in Berlin wird 10 Regionalstandorte in der Rechtsform einer Niederlassung haben. Jede regionale Niederlassung wird wiederum 2 bis 5 Außenstellen haben. In der Gesamtzahl wird es bundesweit 30 Außenstellen der Bundesfernstraßengesellschaft geben. Darüber hinaus wird es 8 weitere temporäre Außenstellen geben, die z.B. bis zur Vollendung eines laufenden großen Autobahnprojektes arbeiten werden.

    Weitere Informationen in den angefügten Downloads...