Die Potenziale der digitalen Arbeit

    Die Digitalisierung verändert die Arbeitsplätze in der Wirtschaft und im Dienstleistungssektor tiefgreifend. Bessere Dienstleistungen, soziales Wachstum und neue Beschäftigungsmöglichkeiten können dabei vor allem dann entstehen, wenn die Ansprüche aller, also die der Beschäftigten und die der Kunden, berücksichtigt, wenn brauchbare und notwendige Dienstleistungen entwickelt und wenn die digitalen Tätigkeiten im Sinne Guter Arbeit gestaltet werden.

    Über solche Entwicklungen und auch gewerkschaftliche Ansätze, wie die Potenziale der Digitalisierung für Gute Arbeit und mehr Demokratie in der Gesellschaft genutzt werden können, wird jährlich auf den ver.di-Digitalisierungskongressen debattiert. Zu den Leitlinien für Gute digitale Arbeit gehören wesentlich der Schutz von Daten und die Gewährleistung der Persönlichkeitsrechte der Erwerbstätigen. Vertrauliche Kommunikation ist zudem die Voraussetzung für die Wahrnehmung von Grundrechten wie Meinungs-, Presse- und Koalitionsfreiheit sowie für den Schutz von Berufsgeheimnissen. Es bedarf zudem wirksamer Mechanismen für die soziale Absicherung, auch für die wachsende Zahl der Solo-Selbstständigen, insbesondere vor dem Hintergrund des Crowdworking. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, Aufträge auf Online-Plattformen wie Clickwork.com oder Freelancer.com als Auftragnehmer/in zu erhalten; oder als Unternehmer/in über diese Plattformen Arbeitsaufträge im Internet auszuschreiben. ver.di bezieht zur Gestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft im digitalen Zeitalter auf vielen Ebenen Position und bietet zu diesen Themen eigens konzipierte Seminare an. Mehr: https://www.verdi.de/themen/digitalisierung/

    FACEBOOK

    Wenn Sie dieses Feld durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.

    Aktuelles:

    • 21.12.2017

      IT-Konsolidierung im Bereich des Bundes

      Ein Projekt, das von den finanziellen Dimensionen her durchaus vergleichbar ist mit dem Berliner Hauptstadt Flughafen (BER) - es wird das ganz große Geld in die Hand genommen!
    • 15.11.2017

      Digitalisierung der Verwaltung. Mitbestimmungsrechte aktiv wahrnehmen

      Der Umbau der Verwaltungen schreitet voran. Unabhängig von Regierungsfarben bzw. -bildungen haben sich alle Parteien die Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Technische Fortschritte sollen sich in der Arbeitswelt, so auch in der Verwaltungsarbeit unter dem Stichwort Verwaltung 4.0, wiederfinden.
    • 12.12.2016

      Klaus Vitt: "Es bedarf einer zeitgemäßen Cyber-Sicherheitsarchitektur"

      Wie kann Cyber-Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung gelingen? Dazu hat das Magazin für Beamtinnen und Beamte Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik befragt. Vitt ist außerdem Vorsitzender des IT-Planungsrates.
    • 07.10.2016

      E-Government und Digitalisierung. Rechtliche Einflussmöglichkeiten

      Auf die Personalvertretungen kommt im Zusammenhang mit E-Government die schwierige Aufgabe zu, über das LPVG NRW aktiv und kreativ tätig zu werden und die Rechte umzusetzen. Es muss sichergestellt sein, dass die Beschäftigten an diesem Prozess beteiligt werden.
    • 21.09.2016

      Einführung von E-Government: Beschäftigte stärker einbeziehen - mehr Rechte für Personalräte gefordert

      Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine bessere Einbeziehung der Beschäftigten und eine stärkere Beteiligung der Personalräte bei der Einführung digitaler Technologien in der öffentlichen Verwaltung. "Wer modernes E-Government möchte, muss Beschäftigte sowie Bürgerinnen und Bürger mitnehmen", stellt Wolfgang Pieper, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, anlässlich der Vorstellung des Modellvorhabens "E-Government-Kommune" fest. Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hatte das Projekt 2014 initiiert und präsentiert am Donnerstag (22. September 2016) die Auswertung zusammen mit einem E-Government-Leitfaden für Kommunen. Mit E-Government sind etwa Online-Bürgerportale oder die Einführung der E-Akte gemeint, mit denen Verwaltungsvorgänge in elektronischer Form angeboten oder ausgeführt werden.
    • 28.01.2016

      E-Government - Ein Thema für den öffentlichen Dienst

      Längst steht der Begriff „E-Government“ nicht mehr nur für elektronische Dienste für Bürgerinnen und Bürger. Inzwischen ist damit auch die Digitalisierung verwaltungsinterner Abläufe gemeint. Denn „Gute digitale Arbeit“ in Verwaltungen, Polizei und Schulen lassen sich nicht trennen von der Forderung nach guten digitalen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger.
    • 04.11.2015

      Gute Arbeit in digitalen Zeiten ist gestaltbar und gestaltungsbedürftig

      Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske sagte auf dem DGB-Digitalisierungskongress: „Die Gewerkschaften müssen daran gehen, den Prozess der Digitalisierung zu gestalten. Es geht darum, Chancen für mehr individuelle berufliche Freiheiten und auf neu entstehende Arbeitsplätze zu nutzen. Gleichzeitig müssen Risiken minimiert werden, die sich aus umfassender Kontrolle und Entgrenzung ergeben.“
    • 27.10.2015

      DGB: Arbeit 4.0 erfordert Arbeitsschutz 4.0

      Anlässlich der Arbeitsschutzmesse A+A in Düsseldorf hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Sonderauswertung „Arbeitsbedingte Belastung und Beanspruchung“ des DGB-Index Gute Arbeit vorgelegt. Danach ist das Arbeiten unter Zeitdruck am weitesten verbreitet, zwei Drittel der Betroffenen nehmen das als stark beanspruchend wahr.
    • 23.10.2015

      Digitalisierung: Erfahrung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst

      Die Digitalisierung der Verwaltung schreitet voran – und kommt trotzdem nicht in die Gänge. Viele Kolleginnen und Kollegen greifen daher zum eigenen Smartphone oder Tablet, um sich die Arbeit zu erleichtern. Die Konsequenz: erhebliche Datenschutzprobleme. Wem diese Hintertür nicht offen steht, ist oftmals mangelhaften IT-Systemen ausgesetzt, auf deren Gestaltung er keinen Einfluss hat. In beiden Fällen bleiben Nerven und Gesundheit oft auf der Strecke. Zeit, die digitale Arbeit beschäftigtenorientiert zu gestalten.
    • 20.09.2015

      „Gute Arbeit und Digitalisierung“: neue Veröffentlichung von ver.di – Digitalisierung muss der Arbeits- und Lebensqualität dienen

      Kurz vor dem Bundeskongress in Leipzig unterstreicht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Positionen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Dienstleistungssektor: Der von ver.di veröffentlichte Band „Gute Arbeit und Digitalisierung – Prozessanalysen und Gestaltungsperspektiven für eine humane digitale Arbeitswelt“ (Hg.: ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit) umfasst Studien, programmatische Statements und arbeitspolitische Konzepte aus Gewerkschaft und Wissenschaft zu verschiedenen Branchen und Aspekten des digitalen Wandels.
    • 01.09.2015

      Neue Arbeitswelt - Digitale Verwaltung

      Die Digitale Agenda der Bundesregierung, das E-Government-Gesetz, zahlreiche gesetzliche Initiativen in den Ländern sind Beispiele dafür, dass sich eine Menge tut in Sachen „Digitale Verwaltung“. Grund genug, um über das Thema zu informieren.
    • 31.08.2015

      EPOS.NRW: ver.di Personalrätekonferenz am 31.08. in Düsseldorf

      Mit EPOS.NRW hat die Landesregierung das Programm "Einführung von Produkthaushalten zur Outputorientierten Steuerung - Neues RechnungsWesen" gestartet. Die Verwaltungssteuerung wird damit auf ein System der Dezentralisierung der Ressourcenverantwortung und der Integration von Fach- und Ressourcenverwaltung umgestellt.

    Gute Digitale Arbeit im Dienstleistungssektor?

    Digitalisierung verändert das Arbeiten im Dienstleistungssektor. Wo liegen Gefahren, wo liegt emanzipatorisches Potenzial?

    ver.di begleitet die Entwicklungen aus kritischer Gewerkschaftsperspektive und macht sich für die Umsetzung von Leitlinien für Gute Digitale Arbeit stark. Die Beschäftigten müssen an den Arbeitsgestaltungsprozessen beteiligt und ihre Interessen gewahrt werden. Denn Gute Arbeit heißt Beteiligung.

    Weitere Informationen...

    Kontakt:

    ver.di Landesfachbereich
    Bund + Länder NRW

    Karlstraße 123-127
    40210 Düsseldorf

    Michael Kötzing
    Landesfachbereichsleiter
    Ansprechpartner Land
    Tel. 0211/61824-314
    Fax 01805/837343-23035*

    Thorsten Hautmann
    Ansprechpartner Bund und
    Stationierungsstreitkräfte
    Tel. 0211/61824-315
    Fax 01805/837343-29541*

    *Festnetzpreis 14 ct/min,
    Mobilfunkpreise max. 42 ct/min

    Folge uns auf Facebook
    Folge uns auf Twitter

    ver.di Kampagnen