TV-L (Länder)

    TV-L: Harte Auseinandersetzung um mehr Geld für Beschäftigte

    TV-L: Harte Auseinandersetzung um mehr Geld für Beschäftigte

    Die Tarifrunde für die Beschäftigten im Länderbereich wirft bereits ihre Schatten voraus: Im Oktober wird die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst (BTK) den Startschuss für die Diskussion in den Betrieben und Dienststellen setzen. Den Rahmen dafür bilden die wirtschaftlichen Bedingungen. Hier gab es Rückenwind aus ungewöhnlicher Richtung: Der Chefökonom der Bundesbank Jens Ulbrich überraschte Ende Juli mit der Forderung nach höheren Lohnabschlüssen. Dahinter steckt die Sorge um einen Preisverfall, als dessen Folge Stagnation und steigende Arbeitslosigkeit drohen. Denn zuletzt stiegen die Preise im Euro-Raum nur um 0,4%. Angemessen wären aber, jedenfalls nach Ansicht der Bundesbank, 2,0 Prozent. Und da die Produktivität in Deutschland weiter wächst, könnten es rund 3,0 Prozent Lohnzuwachs sein. Nachdem die Kolleginnen und Kollegen der Kommunal- und Bundesverwaltungen mit ihrem Tarifabschluss im Frühjahr mit 3% Steigerung, dabei mindestens 90 Euro, in diesem Jahr ein deutliches Plus auf ihren Gehaltskonten verbuchen konnten, ist die Vorlage für die Landesbeschäftigten anspruchsvoll.

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