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    Bundestagswahl 2017: Wohin steuert der öffentliche Dienst? Wahlprüfsteine …

    Bundestagswahl 2017: Wohin steuert der öffentliche Dienst? Wahlprüfsteine - Die Positionen von Parteien und DGB

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    Wahlprüfsteine - Die Positionen von Parteien und DGB

    Der Wunsch nach Zuverlässigkeit und Bürgernnähe auf der einen Seite, Stress, Personalnot und Berge von Überstunden auf der anderen: Bei vielen Beschäftigten im öffentlichen Dienst macht sich Frust breit. Vor der Bundestagswahl 2017 hat das DGB-Beamtenmagazin CDU/CSU, SPD, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen gefragt, welche Konzepte sie für die Zukunft des öffentlichen Dienstes haben.

    Wir wollen einen zuverlässigen, bürgernahen öffentlichen Dienst. Gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und ausreichend Personal sind dafür Grundvoraussetzung. Überstundenberge, Stress und Frust darüber, den Ansprüchen an die eigene Arbeit nicht gerecht werden zu können, sind dagegen schädlich. Wie sieht die Zukunft des öffentlichen Dienstes in Deutschland aus und wie kann diese durch politische Entscheidungen beeinflusst werden? Anlässlich der Bundestagswahl 2017 haben wir die innenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Deutschen Bundestag zu den Konzepten ihrer Parteien für die Zukunft des öffentlichen Dienstes befragt. Die Themen: "Personal", "Arbeitszeit", "Mitbestimmung" und "Qualifizierung".

    • PERSONAL: Die Einstellungspolitik im öffentlichen Dienst steht vor enormen Herausforderungen: Durch Pensionierungen entstehen große Personal- und Wissenslücken, es mangelt an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern für die Nachbesetzungen et cetera. Wie kann nach Ihrer Auffassung dennoch eine nachhaltige und bedarfsgerechte Einstellungspolitik gelingen?

    • ARBEITSZEIT: Die Arbeitszeit der Bundesbeamtinnen und –beamten ist mit 41 Stunden in der Woche eine der höchsten im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig führte die Anhebung der Arbeitszeit zu Personaleinsparungen, die im Ergebnis mitursächlich für eine enorme Arbeitsverdichtung sind. Hinzu kommen Berge von Überstunden und Mehrarbeit. An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um die Beschäftigten zu entlasten?

    • MITBESTIMMUNG: Nicht selten werden Personalräte erst dann beteiligt, wenn wesentliche Entscheidungen bereits getroffen wurden. Dabei hängt eine wirkungsvolle Mitbestimmung nicht zuletzt von der frühzeitigen Einbeziehung der Beschäftigtenvertretung ab. Stellt das Bundespersonalvertretungsgesetz die Mitbestimmung hinreichend sicher oder sehen Sie hier Novellierungsbedarf?

    • QUALIFIZIERUNG: Der öffentliche Dienst funktioniert am besten, wenn die Beschäftigten sehr gut für ihre Aufgaben qualifiziert sind. Welchen Handlungsbedarf sehen Sie – auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung – auf dem Gebiet der Aus-, Fort- und Weiterbildung?

    Alle Antworten der Parteien gibt es hier: http://www.dgb.de/themen/++co++f3aeeef0-41ee-11e7-91b8-525400e5a74a

    Soziale Gerechtigkeit - Soziale Sicherheit für den Zusammenhalt der Gesellschaft: Zentrale Anforderungen von ver.di an die Programme der Parteien zur Bundestagswahl 2017. Mehr: https://www.verdi.de/++file++5911ae1eaf08984f76ba6a3e/download/Anforderung_Wahlprogramme_2017_X3.pdf