Beamte

    Anwärterbezüge bei den Feuerwehren sollen durch einen Sonderzuschlag …

    Anwärterbezüge bei den Feuerwehren sollen durch einen Sonderzuschlag in Höhe von 90 % angehoben werden!

    In einem Gespräch mit der SPD-Landtagsfraktion konnte endlich erreicht werden, dass die Anwärterbezüge im mittleren Dienst bei den Feuerwehren deutlich ansteigen werden. Durch ein Anwärtersonderzuschlagsgesetz soll geregelt werden, dass die Bezüge für Anwärter um einen Zuschlag von 90 % angehoben werden. Zum 1.4.2017 soll die Regelung in Kraft treten und für neu einzustellende Anwärter ebenso gelten wie für diejenigen, die bereits in der Ausbildung sind. Auszubildende nach dem Düsseldorfer Modell sind davon nicht erfasst. Die Regelung soll dann für alle Städte und Gemeinden gelten, auch für die in der Haushaltssicherung.

    Zur Erinnerung: Im Rahmen der Dienstrechtsmodernisierung haben wir immer wieder gefordert, dass die Anwärter bei den Feuerwehren als Beamte auf Probe eingestellt werden und die Eingangsbesoldung nach A 7erhalten sollen. Für die Einstellung wird eine handwerkliche Ausbildung vorausgesetzt. Oft wurden schon Familien gegründet. Da kommt niemand leicht mit den derzeitigen Anwärterbezügen zurecht. Mit dieser Forderung konnten wir uns nicht durchsetzen, aber wir konnten jetzt eine deutliche Verbesserung der Anwärterbesoldung erreichen.
    Unser besonderer Dank gilt der Unterstützung durch Thomas Stotko (SPD) und der Fachgruppe Feuerwehr.

    Nun müssen noch eine Reihe von Veränderungen im Laufbahnrecht umgesetzt werden, die ebenfalls Gegenstand der Dienstrechtsmodernisierung waren. Das ist unter anderem der prüfungsfreie, aber nicht voraussetzungsfreie Aufstieg aus der Laufbahngruppe 1, 2. Eingangsamt bis A 11. Feuerwehren und Rettungsdienste sind lebenswichtig für die Bürgerinnen und Bürger und das sind auch die Beschäftigten. Sie verdienen Respekt und Anerkennung.