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Frauenförderung

DGB-Gewerkschaften setzen sich bei Gleichstellungsministerin gegen Diskriminierung von Beamtinnen ein

Ministerin Ina Scharrenbach MHKBG Ministerin Ina Scharrenbach

Anfang Januar haben sich die DGB-Gewerkschaften mit Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach getroffen. Thema war ein Bericht des Ministeriums, der Ende 2018 zu dem Ergebnis gekommen ist, dass die Beurteilungsrichtlinien der Landesverwaltung keine diskriminierende Wirkung gegenüber Frauen oder Teilzeitbeschäftigten hätten. Doch Fakt ist: Der Frauenanteil nimmt mit steigender Besoldungsgruppe deutlich ab, und trotz überdurchschnittlicher Bildungsabschlüsse erhalten Frauen seltener Spitzennoten als ihre männlichen Kollegen.

Gewerkschaften einigen sich mit Ministerin auf erste Schritte gegen Diskriminierung im öffentlichen Dienst! Für die Gewerkschaften ist klar: Die Politik muss aktiv werden, um Frauen den beruflichen Aufstieg im öffentlichen Dienst ohne Diskriminierung zu ermöglichen. Deshalb haben wir uns heute mit der Ministerin auf folgende erste Schritte geeinigt:

  1. Bis Herbst 2019 soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe zusammen mit Wissenschaftler*innen Eckpunkte für ein ressortübergreifendes Fortbildungskonzept entwickeln, damit Beurteilungsfehler zulasten von Frauen und Teilzeitbeschäftigten künftig vermieden werden.

    2.Außerdem soll an einem ressortübergreifenden Monitoringsystem und einer Reflexionshilfe für Beurteiler*innen gearbeitet werden.

Es ist wichtig, dass die Ministerin das Problem nun angeht und die Gewerkschaften in den Prozess einbindet. Entscheidend wird sein, dass am Ende tatsächliche Verbesserungen für Frauen erreicht werden. Wir bleiben weiter am Ball und werden berichten ...

Quelle: DGB