Allg. Bundesverwaltung

    BAMF: Entfristungen und neue Stellen

    BAMF: Entfristungen und neue Stellen

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    Seit langem kämpft ver.di gegen das „Befristungsunwesen“ beim Bund. Einen großen Erfolg konnte ver.di jetzt für die Beschäftigten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erzielen: Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat 1650 zusätzliche Stellen sowie 4500 weitere Entfristungen zugesagt. Die neuen Stellen und die Entfristungen bei bisher zeitlich begrenzten Verträgen sind noch in den Bundeshaushalt 2018 aufgenommen worden und werden ab September 2018 umgesetzt.

    ver.di setzt sich im Bereich des BAMF seit Langem für die Entfristung sämtlich befristet Beschäftigter ein. Im Zusammenhang mit früheren Entfristungskonzepten hat ver.di daneben auch stets auf die Notwendigkeit eines stabilen Personalkörpers und einer Qualifizierungsoffensive hingewiesen, um die Beschäftigten angesichts komplexer Herausforderungen in ihren Tätigkeiten zu fördern (vgl. ver.di-Flugblätter 06/17 und 02/18).

    Zuletzt hatte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske gegenüber Bundesfinanzminister Scholz den Abbau von Befristungen in der Bundesverwaltung und insbesondere im BAMF eingefordert. Der Anteil befristeter Beschäftigung in den Behörden des Bundes ist unvermindert hoch. Vor allem die große Zahl sachgrundloser Befristungen widerspricht dem Ziel, den Fachkräftebedarf dauerhaft mit qualifizierten Beschäftigten zu decken.

    BAMF: Großteil der Befristeten wird weiterbeschäftigt

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