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ver.di im Übergangsbetriebsrat: Wir haben uns eingesetzt! Das …

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ver.di im Übergangsbetriebsrat: Wir haben uns eingesetzt! Das haben wir erreicht!

Das Cover der Autobahn GmbH ver.di Autobahn GmbH - ver.di informiert.

Ein Sachstandsbericht der ver.di-Kolleginnen und ver.di-Kollegen im Übergangsbetriebsrat (ÜBR) der Autobahn GmbH des Bundes in Stichpunkten

Mit dem Tarifvertrag vom 30.09.2019 wurde in der Autobahn GmbH ein Übergansbetriebsrat (ÜBR) errichtet. Dieser Betriebsrat nimmt seit dieser Zeit die Mitbestimmungsrechte und Pflichten nach Betriebsverfassungsgesetz für alle bereits bei den Niederlassungen der Autobahn GmbH eingestellten und ab 2021 übergehenden Beschäftigten wahr. Der Übergangsbetriebsrat ist ebenso dafür zuständig, unverzüglich in 2021 die ordnungsgemäßen Betriebsratswahlen in allen Betrieben der Autobahn GmbH gem. des Tarifvertrags Betriebsstruktur Autobahn einzuleiten.

Seit dieser Zeit setzen sich im Übergangsbetriebsrat aktive ver.di-Kolleginnen und ver.di-Kollegen dafür ein, dass die Autobahn GmbH arbeitsfähig wird und gleichzeitig auch die Interessen der Beschäftigten gewahrt werden.

Und das haben sie erreicht:

  • Bei über 1000 Einstellungen waren die ver.di-Mitglieder im ÜBR maßgeblich daran beteiligt, dass es rechts- und tarifkonforme Eingruppierungen gegeben hat.
  • Mit einer Regelungsabrede für die EDV-Systeme in der Autobahn GmbH haben die ver.di-Mitglieder dafür gesorgt, dass Leistungs- und Verhaltenskontrollen ausgeschlossen wurden.
  • Bei den Leitlinien für Arbeitssicherheit haben die ver.di-Mitglieder die Interessen der Beschäftigten vertreten.
  • Bei der Unfallgruppenversicherung haben die ver.di-Mitglieder an der jetzigen Form und Einführung über ihre Gewerkschaft mitgearbeitet.
  • Die ver.di-Mitglieder aus Hamburg haben dort die Wahl der SBV organisiert. (Hamburg ist mit Planung und Bau schon seit dem 01.01.2020 bei der Autobahn GmbH)
  • Bei einer Vielzahl weiterer Anliegen haben die ver.di-Mitglieder im Übergangsbetriebsrat maßgeblich mitgewirkt, einige Beispiele:
  • Betriebliche Bildungsmaßnahmen: Der ÜBR hat gem. Absatz 1 des § 98 BetrVG die Autobahn GmbH dazu aufgefordert Schulungsinhalte sowie die Auswahlkriterien der Teilnehmer offenzulegen, damit der ÜBR überwachen kann, ob die richtigen Personen die richtigen Schulungen erhalten und dabei die vorhandene Kompe-tenz und der Wissenstand der jeweiligen Beschäftigten berücksichtigt wird.
  • Gleichbehandlung neu eingestellter Beschäftigter: Der ÜBR hat Betriebsvereinbarungen geschlossen, um neue Beschäftigte in den einzelnen Betriebsteilen in die bestehenden Dienstvereinbarungen (die nach §613a BGB noch ein Jahr weitergelten bis zum Abschluss neuer Betriebsvereinbarungen) mit einzubeziehen.
  • Gehaltsabrechnung: der ÜBR hat dafür gesorgt, dass eine lesbare, nachvollziehbare und vor allem komplette Gehaltsabrechnung gestaltet wurde.
  • Arbeitsschutz: Zusammen mit den Verantwortlichen der Autobahn GmbH wurde ein Katalog für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) erstellt, der den Bedürfnissen der Beschäftigten Rechnung trägt.
  • IT: Der ÜBR strebt in der EDV an, Dienstvereinbarungen für ein Pilotprojekt zu vereinbaren, in dem das vorgesehene ERP neu System mit seinen SAP-Systemen und den sogenannten Umsystemen vorerst unter Berücksichtigung der alten Dienstvereinbarungen und unter Einhaltung der Regelungsabrede anlaufen kann. Damit wird den zukünftigen Betriebsräten genügend Zeit eingeräumt, eine ordentliche Betriebsvereinbarung zu diesen Systemen zu entwickeln.
  • Urlaubsanspruch: Der ÜBR hat einer Verlängerung der Verfallfristen für Erholungsurlaub für die Jahre 2019 und 2020 zugestimmt: Der Anspruch auf Erholungsurlaub verfallen damit erst für das Urlaubsjahr 2019 mit Ablauf des 31. Dezember 2021, für das Urlaubsjahr 2020 mit Ablauf des 31. März 2022.

ver.di-Mitglieder setzen sich aktiv ein und können gemeinsam viel erreichen! Das wollen wir weiterhin – deshalb mitmachen! Teil unserer erfolgreichen Gemeinschaft werden! Aktiv an der Gestaltung der eigenen Arbeitsbedingungen mitwirken!