Bundesfinanzverwaltung

Raumbedarf der Zollverwaltung

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Raumbedarf der Zollverwaltung

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ver.di hat seit langem mehr Personal für die Zollverwaltung gefordert (siehe zuletzt ver.di-Bund + Länder NRW Info Mai 2018). Der Deutsche Bundestag hat für das Jahr 2018 1.424 zusätzliche Planstellen/Stellen für den Personalhaushalt der Zollverwaltung vorgesehen. Darüber hinaus ist beabsichtigt, die Zollverwaltung auch in den Jahren 2019-2026 mit weiteren Planstellen/Stellen deutlich zu stärken. Das Einstellungsverfahren für externe Bewerber läuft.

Außerdem wird über die Erhöhung der jährlichen Einstellungsermächtigungen für Nachwuchskräfte zusätzliches Personal gewonnen. Allerdings wurde schon in den vergangenen Jahren der Raumbedarf der Zollverwaltung zu knapp bemessen. In vielen Bereichen herrscht daher eine drangvolle Enge. Eine Reserve in der Raumausstattung für zukünftiges Personal oder zusätzliche Aufgaben gibt es derzeit auch nicht.

Dies führt dazu, dass bei den Dienststellen kein Platz für die personellen Neuzugänge vorhanden ist, was zu unannehmbaren Zuständen in der Unterbringung führt. Dass bei aller Freude über die vorgesehene Einstellung von neuem Personal die Bereitschaft besteht auch Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, entbindet die Verwaltung nicht von ihrer Verantwortung, die Unterbringungssituation zu verbessern.

Die unsägliche 41-Stunden-Woche verschärft an den Dienststellen mit Schichtbetrieb die Situation zusätzlich. Auch dies ist ein Grund die 41-Stunden-Woche endlich abzuschaffen. Die Telearbeit trägt nicht zur Lösung des Problems bei.

Wir, der Arbeitskreis Bundesfinanzverwaltung ver.di NRW, fordert die Generalzolldirektion auf, bei den Dienststellen den Raumbedarf ungeschönt abzufragen und für eine adäquate Unterbringung der Beschäftigten zu sorgen! Bei zukünftigen Neubauten und Anmietungen ist zudem eine Planungsreserve vorzuhalten!

Noch schneller informiert werden? Ganz einfach!