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ver.di-Mitglieder der NRW-Landesbetriebe im Gespräch mit der SPD-Fraktion

Mehrere Personen vor einer SPD-Fotowand. Alexander Böhm SPD und ver.di - ein konstruktiver Austausch

Zu einem informativen Austausch trafen sich am 05.06. ver.di - Vertreter*innen der NRW Eigenbetriebe Wald+Holz, Straßen.NRW, des Bau- und Liegenschaftsbetriebs und des Landesbetriebs Mess- und Eichwesen mit Markus Herbert Weske MdL, Sprecher der SPD für die NRW-Landesbetriebe.

Neben aktuellen Fragen einzelner Betriebe, wie z.B. die Auswirkungen eines Kartellverfahrens auf den Landesbetrieb Wald und Holz oder Fragen der Eigensicherung bei der Ausübung des Eich- und Messdienstes standen die Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Die ver.di-Vertreter*innen wiesen im Gespräch u.a. auf die knappe Personalausstattung und hohe Arbeitsbelastung in den Landesbetrieben hin. Dies führe dazu, dass viele Leistungen an private Anbieter vergeben werden müssen - eine Privatisierung auf kaltem Weg, die den Steuerzahler teuer zu stehen kommt.

ver.di kritisierte im Gespräch, dass die Landesregierung NRW in der letzten Tarifrunde der Länder die Chance hat verstreichen lassen, die Entgelte, insbesondere im technischen Bereich, anzuheben. Dies sei notwendig, um ein attraktiver Arbeitgeber bleiben zu können und so bestehendes Personal zu halten und neues zu gewinnen. Auch sei die Umsetzung der tarifvertraglichen Regelungen häufig unzureichend. Herr Weske sagte die Unterstützung seiner Fraktion für den Kampf um Gute Arbeit in den Eigenbetrieben zu.

Die Gesprächspartner*innen sprachen sich klar gegen die Privatisierung von Eigenbetrieben des Landes NRW aus.

Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch - wir bleiben im Gespräch!