Allg. Landesverwaltungen

"Hannelore Kraft fordert Respekt gegenüber der Polizei". Richtig …

"Hannelore Kraft fordert Respekt gegenüber der Polizei". Richtig so, aber andere Teile der Landesverwaltung dabei nicht vergessen!

WAZ: Bei der Vereidigung der knapp 1900 neuen Polizeianwärter für Nordrhein-Westfalen hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) gestern in Köln mit deutlichen Worten mehr Respekt gegenüber der Polizei eingefordert. „Es ist erschütternd und nicht hinnehmbar, wenn Polizisten angepöbelt und bei ihren Einsätzen für die Bürger behindert werden“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Quelle: http://www.derwesten.de/region/hannelore-kraft-fordert-respekt-gegenueber-der-polizei-id11942392.html  

ver.di: Richtig so, aber andere Teile der Landesverwaltung dabei nicht vergessen!

Mit einem Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und alle Landesminister fordert der ver.di Landesbezirk NRW die Landesregierung zum entschiedenen Handeln beim Thema „Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes“ in NRW auf. ver.di macht dabei auch konkrete Vorschläge, so heißt es in dem Schreiben:

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft,
nahezu täglich erleben die Beschäftigten in den Dienststellen des Landes und der Kommunen, in der Justiz, als Gerichtsvollzieher, als Bewährungshelfer oder im Justizvollzug, in der Finanz-, Umwelt- oder Arbeitsschutzverwaltung, auf den Autobahnen, in den Job-Centern, Ordnungs- und Bürgerämtern, bei Rettungs- und Feuerwehreinsätzen, im Straßenverkehr und in nahezu allen Situationen Gewalt in unterschiedlichen Ausprägungen. Respektlosigkeit, Anfeindungen, Beleidigungen, Drohungen haben erheblich zugenommen, tätliche Angriffe mit Körperverletzungen bis zur Todesfolge machen das Ausmaß und den dringenden Handlungsbedarf deutlich.

Von den Beschäftigten wird zunehmend Resignation, aber auch Wut geäußert, sie fühlen sich allein gelassen mit den seelischen und körperlichen Folgen sowie den Ängsten vor der Wiederholung von Angriffen. Vielfach werden sinnvolle technische die Finanzmittel anderweitig gebraucht werden. Die Beschäftigten werden bei Klageverfahren und in Schadensfällen gegen die Täter*innen nicht oder nur sehr wenig unterstützt. Auch da, wo sie als Nebenkläger*innen in Strafverfahren gegen die Täter*innen auftreten, müssen sie ihren eigenen Rechtsschutz in Anspruch nehmen. Mehr...