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Justizvollzug: ver.di fordert dauerhafte Gewährung des Sonderzuschlages und Erhöhung auf 90 Prozent des Anwärtergrundbetrages

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Alljährlich fragt das NRW-Justizministerium die Gewerkschaft ver.di nach ihrer Einschätzung zur weiteren Gewährung von Anwärtersonderzuschlägen an die Beamte/innen auf Widerruf im Vorbereitungsdienst bzw. Anwärterinnen und Anwärter des allgemeinen Vollzugs- und des Werksdienstes.

ver.di plädiert einerseits für die dauerhafte Gewährung des Sonderzuschlages im allgemeinen Vollzugs- und Werksdienst und regt zudem an, diese analog der Neuregelungen der Anwärtersonderzuschläge für Berufsfeuerwehren in NRW auf 90 Prozent des Anwärtergrundbetrages zu erhöhen.

In Bezug auf die besonderen Aufgabenstellungen, beispielweise im Jugendvollzug, ist im Bereich des Justizvollzuges bereits in der Vergangenheit Bedarf für die Zahlung eines Anwärtersonderzuschlages gesehen worden. Dies hat sich in der Zwischenzeit nach unserer Auffassung nicht verändert. Vielmehr sind aufgrund gesetzlich veränderter Rahmenbedingungen sogar neue Bedarfe hinzugekommen.

Aus unserer Erfahrung bestehen derzeit landesweit der weit überwiegende Teil der Bewerberinnen und Bewerber das Bewerbungsverfahren nicht erfolgreich. Um den Kreis der einstellungsfähigen Bewerberinnen und Bewerber, gerade im  Hinblick auf die demografischen bzw. vollzugs- und sicherheitspolitischen Entwicklungen, spürbar zu erhöhen, sind aus unserer Sicht hier weitere finanzielle Anreize angebracht. ...

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