Vollzug

    Justizvollzug: Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bei …

    Justizvollzug: Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit bei Wechselschicht

    Arbeitszeit ver.di Arbeitszeit

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Landesregierung in Schleswig-Holstein hat eine Änderung der Arbeitszeitordnung für Beamtinnen und Beamte, die seit mehr als zehn Jahren Wechselschichtdienst verrichten, beschlossen. Beschäftigte in den Bereichen Polizei und Justizvollzug mit mehr als zehn Jahren im Wechselschichtdienst sollen künftig 38 statt bisher 41 Wochenstunden arbeiten. Beschäftigte mit über 20 Jahren im Wechselschichtdienst nur noch 36 statt 41 Stunden je Woche. Hiermit leistet Schleswig-Holstein einen vorbildlichen und wertschätzenden Beitrag, die gesundheitlichen Folgen von Schichtarbeit (wir berichteten bereits) zu reduzieren und zu würdigen.

    Wir begrüßen diesen Beschluss als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen auf, diesem positiven Beispiel ebenfalls zu folgen.

    Eine sehr gute Gelegenheit bietet hierzu die anstehende bzw. überfällige Evaluierung der Arbeitszeit- und Dienststundenregelung für Vollzugsbedienstete. Die ver.di-Vertreter im Hauptpersonalrat Justizvollzug werden sich dafür einsetzen.

    Das Thema der 41 Stundenwoche für Beamtinnen und Beamte gehört nach Ansicht von ver.di insgesamt längst auf den politischen Prüfstand in NRW. Eine längere Arbeitszeit als die der tarifbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen ist durch nichts mehr zu begründen.

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