Straßen.NRW

Straßen.NRW: ver.di's Nachrichten Februar 2019

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Straßen.NRW: ver.di's Nachrichten Februar 2019

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch wenn der Jahreswechsel schon etwas zurückliegt, wünschen wir allen Beschäftigten noch viel Gesundheit und dass sie immer die richtigen Entscheidungen in 2019 treffen!

Dieses Jahr bringt für Sie eine Vielzahl von Entscheidungen mit sich. Zum 01. Januar 2021 erfolgt der Übergang der Bundesautobahnen –komplett- zum Bund. Viele Kolleginnen und Kollegen sind davon betroffen und stehen deshalb im Laufe dieses Jahres für sich und ihre Familien vor schwierigen und wahrscheinlich weitreichenden Entscheidungen. Sie müssen in 2019 die Entscheidung treffen, ob sie zum Bund wechseln, entweder zur IGA oder zum Fernstraßenbundesamt, oder ob sie weiter Beschäftigte bei Straßen.NRW bleiben wollen. Viele Fragen sind damit verbunden. Von der Gestellung bis zur Dienstortgarantie…

Schlimm ist aus meiner Sicht, dass in vielen Fällen und bei vielen Problemen, die bei einem Wechsel zum Bund von entscheidender Bedeutung sind, noch keine klaren und endgültigen Lösungen beschlossen sind. (Das geht auch aus dem Artikel zur Situation der Beamtinnen und Beamten mit BAB-Aufgaben in dieser Ausgabe klar hervor.) Das macht die anstehenden Entscheidungen wahrlich nicht einfacher. Und es würde mich deshalb auch nicht verwundern, wenn auf Grund der immer noch vorhandenen Unsicherheiten bei vielen Problemen, viele Beschäftigte sich für den Verbleib bei Straßen.NRW, also dem Land NRW, entscheiden würden.

Eins können wir allen Betroffenen zusichern. Die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft ver.di werden sich mit aller Kraft, auch in diesem Jahr, für Eure Interessen in diesem Übergangsprozess einsetzen!

Das ist aber natürlich keine Einbahnstraße. ver.di sind wir alle und je mehr wir sind, desto erfolgreicher werden wir sein!
Und ich denke, in diesem Jahr fallen nicht nur viele Entscheidungen in Punkto Übergang zum Bund, sondern ich bin auch davon überzeugt, dass in diesem Jahr die Entscheidung getroffen wird (getroffen werden muss), wie die zukünftige Organisation des Landesbetriebs aussehen soll. Denn der Landesbetrieb wird sich für die kommenden Jahre, ohne Autobahnen, neu aufstellen müssen.

Wir werden dies alles sehr aufmerksam verfolgen. Die Interessen der Beschäftigten dürfen bei der Neuausrichtung des Landesbetriebes nicht zu kurz kommen. Da nehmen wir Minister Wüst beim Wort, denn er hat deutlich und mehrmals betont, dass keine Entscheidungen gegen die Kolleginnen und Kollegen, die bei Straßen.NRW verbleiben, getroffen werden. Also Herr Minister; versprochen ist versprochen!!
In diesem Sinne ist es dann tatsächlich so: Wenn alle mitmachen, haben auch alle gute Aussichten. Ich drücke Ihnen allen ganz fest die Daumen, dass sie in diesem Jahr 2019 für sich und ihre Familien die richtigen Entscheidungen treffen!

Mehrere hundert protestierende Gewerkschaftsmitglieder begleiteten den Auftakt der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, der am 21. Januar in Berlin ohne Ergebnis geblieben ist. Der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske, kommentierte nach der ersten Verhandlungsrunde: „Die Gesprächsatmosphäre ist gut, die Positionen sind weit auseinander.“
Neben einer deutlichen Einkommenserhöhung und strukturellen Verbesserungen sowie einer sozialen Komponente und der Übernahme von Auszubildenden sei den Gewerkschaften die

Ferdi Ross ist Vorsitzender des ver.di-Arbeitskreises Landesstraßenbauverwaltung NRW

Aus dem Inhalt

  • TV-L Tarinfrunde
  • Situation der Beamtinnen und Beamten mit BAB-Aufgaben weiter unklar!
  • Engagierte Gewerkschafter im Portrait. Heute: Markus Schmitz.
  • Tarifverhandlungen für die Autobahn GmbH des Bundes aufgenommen!
  • Termine, Termine, Termine ...

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