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Tarifverhandlungen für die Autobahn GmbH des Bundes aufgenommen!

Infrastrukturgesellschaft Autobahn

Tarifverhandlungen für die Autobahn GmbH des Bundes aufgenommen!

Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen BMVI IGA

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach der beiderseitigen Zustimmung zu der Eckpunktevereinbarung vom 31. Oktober 2018 wurden die Verhandlungen über die Tarifverträge für „Die Autobahn GmbH des Bundes“- so heißt die IGA jetzt offiziell - am 24./25. Januar 2019 aufgenommen.

Zu verhandeln sind insgesamt ein Manteltarifvertrag auf der Basis des TVöD mit Entgelttabelle sowie Regelungen zu Zulagen und Zuschlägen, ein Eingruppierungsverzeichnis (Entgeltordnung) und ein Überleitungstarifvertrag. Verabredet war, mit dem Bereich der Eingruppierung zu beginnen und zunächst die Fragen der vertikalen Durchlässigkeit und die Tätigkeitsmerkmale für den Straßenbetriebsdienst zu erörtern. „Vertikale Durchlässigkeit“ bedeutet, dass Höhergruppierungen rein tätigkeitsbezogen, d.h. auch ohne Vorliegen formaler Bildungsabschlüsse, erfolgen sollen.

Zu diesen Punkten sollte die Arbeitgeberseite konkrete Formulierungsvorschläge vorlegen, soweit sie mit dem Entwurf der Gewerkschaften für eine Entgeltordnung vom 19. Oktober 2018 nicht einverstanden ist. Tatsächlich legten die Arbeitgeber zunächst ein Papier zur Eingruppierungssystematik vor, in dem die Frage der Auswahlkriterien für die Besetzung von Stellen mit den Eingruppierungsgrundsätzen der §§ 12 und 13 TV-L bzw. TVöD vermengt wird.

Dies wurde von ver.di als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen, da es eine Abkehr von dem bewährten Eingruppierungsrecht des TV-L / TVöD, dessen Beibehaltung in der Eckpunktevereinbarung festgelegt ist, bedeutet. Mehr im angefügten Download...

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