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Straßen.NRW: ver.di-Verhandlungskommission stimmt Eckpunktevereinbarung …

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Straßen.NRW: ver.di-Verhandlungskommission stimmt Eckpunktevereinbarung für die Tarifverhandlungen mit der IGA zu!

Übergang der Bundesautobahnen auf den Bund ver.di Übergang der Bundesautobahnen auf den Bund

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 7. November 2018 hat die ver.di-Verhandlungskommission IGA ausführlich über die Eckpunktevereinbarung vom 31. Oktober 2018 als Grundlage für die mit der Infrastrukturgesellschaft des Bundes für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen zu führenden Tarifverhandlungen beraten.

Die wesentlichen Aussagen der Eckpunktevereinbarung sind:

  • Die Arbeitsbedingungen bei der IGA sollen sich eng an die Vorschriften des TVöD in der für den Bund geltenden Fassung anlehnen.
  • Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit soll für Beschäftigte, die ständig Wechselschicht- oder Schichtarbeit leisten oder in Autobahnmeistereien oder Kfz-Werkstätten eingesetzt sind, 38,5 Stunden und für alle anderen Beschäftigten 39 Stunden betragen.
  • Die Entgelttabelle zum TVöD (Bund) soll angewandt werden.
  • Es soll die Möglichkeit eines schnelleren Stufenaufstiegs innerhalb der Entgeltgruppen geschaffen werden.
  • Höhergruppierungen sollen rein tätigkeitsbezogen, d.h. auch ohne formale Bildungsabschlüsse, erfolgen.
  • Die Verhandlungen über die Entgeltordnung sollen auf der Grundlage der Gewerkschaftsforderungen geführt werden.
  • Die Erschwerniszulagen und –zuschläge sollen pauschaliert werden
  • Die Zusatzversorgung bei der VBL soll fortgesetzt werden.
  • Es soll eine zusätzliche, kollektive Bonuszahlung eingeführt werden.
  • Es soll eine umfassende Besitzstandssicherung für die von den Ländern zur IGA wechselnden Beschäftigten vereinbart werden, die auch die Lücken in den gesetzlichen Regelungen schließt.

Bei einem Wechsel zur IGA sollen der bisherige Arbeitsplatz und Arbeitsort gesichert werden; sollte dies in besonders begründeten Ausnahmefällen nicht möglich sein, werden tarifvertragliche Ausgleichsregelungen getroffen. Diesem umfangreichen Paket hat die ver.di-Verhandlungskommission aus aktiven Mitgliedern in den Straßenbauverwaltungen
aller Bundesländer mit der Maßgabe zugestimmt, dass in den Tarifverhandlungen die Dauerhaftigkeit der Besitzstandsregelungen klargestellt und die Absicherung der Beschäftigten im Bereich von öpp-Projekten geregelt wird.

Wie geht es weiter?

  • Die Arbeitgeberseite nimmt bis Ende November 2018 zu dem Gewerkschaftspapier zur Entgeltordnung Stellung.
  • Ebenfalls bis Ende November 2018 sollen wechselseitig die konkreten Vorstellungen für den Text des IGA-Tarifvertrages ausgetauscht werden.
  • Ziel ist es, die Tarifverhandlungen insgesamt bis Ende Januar 2019 abzuschließen.

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