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TVÖD: Über 50.000 beteiligen sich an Warnstreiks in NRW

TVÖD: Über 50.000 beteiligen sich an Warnstreiks in NRW

19.03.2014

Über 50.000 beteiligen sich an Warnstreiks

ver.di erwartet ein akzeptables Angebot: „Wir werden nicht klein beigeben“

Über 50.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Kommunen und des Bundes in NRW  haben sich heute an ganztägigen Warnstreiks der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) beteiligt. Der öffentliche Personennahverkehr in den Städten und Gemeinden des Ruhrgebietes, in Köln, Düsseldorf und in Südwestfalen kam teilweise vollständig zum Erliegen. Allein bei Bussen und Bahnen beteiligten sich über 10.000 Menschen an den Arbeitsniederlegungen. Kommunale Kindertagestätten, Jobcenter, Dienstleistungsbüros in Stadtverwaltungen, Musikschulen  und Bäder  blieben geschlossen, die Müllabfuhr legte die Arbeit ebenso nieder wie Beschäftigte in Kliniken und Senioreneinrichtungen. An mehreren Schleusen kam es durch Streiks zu Wartezeiten. In Recklinghausen trafen sich 1.300 Sparkassenangestellte aus 14 Städten zu einer Protestversammlung gegen die Haltung des Sparkassenvertreters im kommunalen Arbeitgeberverband.

Die Warnstreiks in NRW werden in der Nacht zu Mittwoch beendet. Am Donnerstag und Freitag (20./21.3.) werden die Tarifverhandlungen in Potsdam fortgesetzt. „Wir wollen über ein akzeptables Angebot reden. Klein beigeben werden wir nicht“, erklärte ver.di Sprecher Günter Isemeyer. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hätten einen  Anspruch auf die gleiche Wertschätzung wie ihre Kolleginnen und Kollegen in der Privatwirtschaft. „Es gibt keinen  Grund, sie weiterhin schlechter zu bezahlen.“ Beide Seiten müssten ein Interesse daran haben, mehr attraktive Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst zu schaffen.

V.i.S.d.P.:
Günter Isemeyer
Pressesprecher
Abteilungsleiter Kommunikation
ver.di NRW
Telefon 0211.61 824-110
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pressestelle.nrw@verdi.de