Befristung

Bundestag: Linke thematisieren Befristungssituation im Öffentlichen …

Bundestag: Linke thematisieren Befristungssituation im Öffentlichen Dienst

Befristungspraxis im öffentlichen Dienst ist ein Problem für Beschäftigte und das Gemeinwesen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sieht in der Befristungspraxis öffentlicher Arbeitgeber ein Problem nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. „Wenn rund 60 Prozent der Einstellungen im öffentlichen Dienst nur befristet erfolgen, gegenüber rund 40 Prozent in der Privatwirtschaft, zeugt das nicht von der Attraktivität des Arbeitgebers öffentlicher Dienst“, kommentierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Pieper einen Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Mehr: https://bund-laender-nrw.verdi.de/tarif/++co++1e4da0d4-b1fe-11e5-a4d4-525400438ccf

  • Die Bundestagsfrakt der Linken greif das Thema nun auch im Deutschen Bundestag auf:

Befristungen im öffentlichen Dienst stoppen

Aus dem Antrag: Der öffentliche Dienst ist Spitzenreiter bei Befristungen. 60 Prozent der neu abgeschlossenen Arbeitsverträge haben ein Verfallsdatum. In der Privatwirtschaft sind es 40 Prozent – auch viel zu viele. Dem öffentlichen Dienst sollte eine Vorbildfunktion zukommen, doch die drastische Befristungspolitik hat eher abschreckenden Charakter. Soll die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes gesichert werden, ist politisches Handelndringend geboten. Mehr: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/075/1807567.pdf

Auch dieses Thema ist Gegenstand der anstehenden TVÖD Tarifrunde, alle Informationen dazu hier: https://bund-laender-nrw.verdi.de/tarif/tvoed-bund