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    Verhandlungsergebnis erzielt: Jetzt haben unsere Mitglieder das Wort!

    Untere Einkommen gestärkt + 200 € für Alle! Jetzt haben die Mitglieder das Wort!

    Am 26./27. September 2017 konnte nach stundenlangem zähem Ringen folgender Verhandlungsstand erreicht werden:

    • 2,1 Prozent tabellenwirksame Erhöhung für Beschäftigte bis 3.000 € brutto
    • 1,8 Prozent tabellenwirksame Erhöhung für Beschäftigte über 3.000 € brutto
    • rückwirkend ab 1. September 2017

    • Einmalzahlung von 200 € im Dezember (Azubi 100 €; bei Teilzeit anteilig)
    • 12monatige Laufzeit bis 31. August 2018
    • C 1 in der Tabelle gestrichen

    • Verhandlungszusage für Tarifverhandlungen zur Abschaffung der Lohngebiete
    • Nur Nato-Standort Geilenkirchen: Für geringfügig beschäftigte Aushilfen in einfacher Tätigkeit steigt der Stundenlohn zum 1. Januar 2018 auf 11,27 €.

    Dieser Kompromiss hat eine deutliche soziale Komponente und differenziert erstmals zwischen „unteren“ und „oberen“ Einkommen. Wir halten Anschluss an die Einkommensentwicklung bei den Bundesbeschäftigten und in der sonstigen Wirtschaft. Ob dieser Verhandlungsstand zum Tarifabschluss werden soll, müssen jetzt die Mitglieder entscheiden. In allen Standorten stimmen die ver.di- und NGG-Mitglieder über das Verhandlungsergebnis ab.

    • Die Tarifkommission hat diesen Kompromiss den Mitgliedern zur Annahme empfohlen.

    Dieses Verhandlungsergebnis war nur möglich durch die vielfältigen und sehr unterschiedlichen Arbeitskampfmaßnahmen in der ganzen Spannweite von ganztägiger Bestreikung kompletter Arbeitsbereiche über mehrstündige Arbeitskampf-Aktionen bis hin zu Aktionen, die auf die persönliche Mittagspause beschränkt waren. Einbezogen waren die Standorte Mönchengladbach, Geilenkirchen, Wiesbaden, Kaiserslautern (TLSCE), Ramstein, Einsiedlerhof, Germersheim, Stuttgart, Müllheim, Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Katterbach, mit Illesheim und Ansbach sowie Garmisch/ Oberammergau. Die Tarifkommission bedankt sich ganz ausdrücklich bei allen Ehren- und Hauptamtlichen, die sich eingesetzt haben. Ohne diese Tatkraft wäre sie in den Verhandlungen nie so weit gekommen.

    Die Mitgliederbefragung (auch Neumitglieder!!) erfolgt über die ver.di-Vertrauensleute in den einzelnen Abteilungen (je nach örtlichen Gegebenheiten auch im Büro des ver.di-Vertrauensmannes/der ver.di-Vertrauensfrau).

    Gewerkschaft lohnt sich! – Mitglieder entscheiden! www.mitgliedwerden.verdi.de