Stationierer

    Pressemeldung: Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt - …

    Pressemeldung: Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt - Streik möglich

    Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 17.000 Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte in Deutschland ist am Dienstagabend im Bundesfinanzministerium in Berlin ergebnislos vertagt worden. Die dritte Verhandlungsrunde wurde für den 21./22. Oktober 2014 in Bonn verabredet.

    Aufgrund des Lohnstopps für die amerikanischen Staatsbediensteten habe es auch für die Zivilbeschäftigten der US-Armee und anderer in Deutschland stationierter Streitkräfte seit vier Jahren keine signifikante Lohnerhöhung gegeben. Lediglich im Januar seien die Gehälter um 30 Euro angehoben worden. "Die Beschäftigten leisten gute Arbeit. Eine weitere Abkoppelung von der wirtschaftlichen Entwicklung ist nicht zu rechtfertigen", kritisierte Achim Meerkamp, Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

    Mittlerweile verzeichneten die Zivilangestellten der Stationierungsstreitkräfte die schlechteste Lohnentwicklung aller Tarifbeschäftigten. Vor diesem Hintergrund dürfe es nicht überraschen, wenn es auch zu Streiks bei den  Stationierungsstreitkräften kommen könne.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde drei Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 90 Euro.