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    Entgeltordnungen im Öffentlichen Dienst: Ein Überblick

    Entgeltordnungen im Öffentlichen Dienst: Ein Überblick

    Die neuen Entgeltordnungen für den Bund und die Länder hat ver.di bereits abgeschlossen, die für die Kommunen soll in der anstehenden TVÖD-Tarifrunde endlich vollendet werden. Die Entgeltordnungen haben einiges positives mit sich gebracht, hier eine Übersicht ...

    • Entgeltordnung Bund
      Die Entgeltordnung Bund ist jetzt von ver.di unterzeichnet und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2014 in Kraft, siehe angefügten Flugblatt (EGO Bund). Sie steht komplett im Mitgliedernetz als Download zur Verfügung https://mitgliedernetz.verdi.de.

    • Entgeltordnung Länder

      In der Tarifeinigung vom 10. März 2011 wurde folgendes vereinbart: Die Tarifvertragsparteien verständigen sich auf die Entgeltordnung zum TV-L. Im Einzelnen gelten die Niederschriften über die seit dem 15./16. September 2009 geführten Verhandlungen zur Entgeltordnung mit den sich aus der Anlage ergebenden Maßgaben. Damit sind alle Vorbehalte aus den Verhandlungsniederschriften erledigt. Siehe angefügtes Flugblatt. Komplett ebenfalls im ver.di Mitgliedernetz zu finden.

    • Entgeltordnung Kommunen
      Mit dem sogenannten „Gemeinsamen Papier von VKA und ver.di“ vom 21. Oktober 2013 wurden Grundlagen für Tarifverhandlungen für eine Entgeltordnung für den Bereich der Kommunen festgelegt. Speziell für die Bereiche Sparkassen, IT-Technik, MTI, Schulhausmeister, Feuerwehr/Rettungsdienste und Berufe im Gesundheitswesen werden zurzeit Verhandlungen mit der VKA geführt. Ziel ist es, die Verhandlungen im Rahmen der anstehenden TVÖD-Tarifrunde zu einem Ergebnis zu bringen.

    Was man noch wissen sollte

    Eine Kernaufgabe von ver.di ist es, Tarifverträge für die Mitglieder abzuschließen. Im öffentlichen Dienst unterscheidet ver.di den unmittelbaren, den mittelbaren öffentliche Dienst und die angelehnten bzw. entwickelten Bereiche aus dem Tarifrecht des öffentlichen Dienst. Die Tarifverträge für den unmittelbaren öffentlichen Dienst gelten für alle ver.di-Mitglieder und Arbeitgeber, die Mitglied bei der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände oder bei der Tarifgemeinschaft deutscher Länder sind. Gleiches gilt für die Beschäftigten des Bundes.

    Die Tarifverträge für den mittelbaren öffentlichen Dienst bzw. für die angelehnten und entwickelten Bereiche gelten ebenfalls für die ver.di-Mitglieder und die unter den Geltungsbereich fallenden Arbeitgeber, hierbei kann es sich um Haustarifverträge – Tarifvertrag für einen Betrieb -, Firmentarifverträge – Tarifvertrag für ein Unternehmen oder Verbandstarifverträge wie z.B. die Tarifgemeinschaft der Rentenversicherungsträger handeln.

    Gleichbehandlung von nicht tarifgebundene Beschäftigten durch den Arbeitgeber

    Tarifgebundene Arbeitgeber behandeln in der Regel alle Beschäftigten eines Betriebes unabhängig von deren tatsächlicher Tarifgebundenheit nach den Regeln des Tarifvertrages. Damit wird der Eindruck vermittelt, dass eine Mitgliedschaft in ver.di nicht notwendig ist. Dieser Eindruck ist allerdings falsch, denn für das Verhandeln erfolgreicher Tarifverträge sind starke Gewerkschaften notwendig. Die Durchsetzungsfähigkeit hängt dabei insbesondere von der Zahl der Mitglieder in einem Betrieb/ Verwaltung ab. Darüber hinaus ist die Mitgliedschaft des Beschäftigten die einzige Garantie für eine zwingende Anwendung des entsprechenden Tarifvertrages.

    ver.di stärken - ich bin dabei  www.darum-verdi.de

    ver.di - Wir machen das!

    Finde den Fehler: Vielen wäre eine Tariferhöhung von 1% zu WENIG. Vielen ist unser Mitgliedsbeitrag von 1% zu VIEL. https://bund-laender-nrw.verdi.de/service/mitglied-werden