TV-L (Länder)

    TV-L Tarifrunde 2019: Jetzt unsere Forderungen diskutieren!

    TV-L Tarifrunde 2019: Jetzt unsere Forderungen diskutieren!

    TV-L TR 2019 ver.di TV-L TR 2019

    Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat am 4. Oktober 2018 die Kündigung der Entgelttabellen zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) zum 31. Dezember 2018 beschlossen.

    Am 20. Dezember 2018 wird die Bundestarifkommission die Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde der Länder 2019 beschließen. In der Zwischenzeit haben die ver.di-Mitglieder in den Dienststellen und Betrieben, die unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages der Länder fallen, die Aufgabe, ihre Forderungen zu diskutieren.

    Wir sind es wert!

    Die Beschäftigten in den Landesverwaltungen, Unikliniken, Straßenmeistereien oder im Küstenschutz erbringen mit ihrer täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag für einen funktionierenden öffentlichen Dienst der Länder. Diese Leistung sollte sich auch in den monatlichen Entgelten wiederspiegeln.

    Und wie sieht es in der Realität aus? Im Vergleich des gesamten öffentlichen Dienstes wird schnell klar, die Entgelte im öffentlichen Dienst der Länder sind die niedrigsten. Im Vergleich zur Tariflohnentwicklung der Gesamtwirtschaft beträgt der Abstand 3,5 Prozentpunkte. Hinzu kommen ein Anwachsen von Aufgaben, dauernde Umstrukturierungen und mangelnde Personalentwicklung. Die Gesamtwirkung dieser Bedingungen macht es zunehmend schwerer, motiviertes, gut qualifiziertes Personal oder Nachwuchskräfte zu halten oder zu finden. Doch nicht nur hier gibt es Nachholbedarf, auch die Weiterentwicklung der Entgeltordnung ist längst überfällig.

    Wie ist die wirtschaftliche Lage?

    Die Steuereinnahmen sprudeln weiter. Die Länder erzielten 2017 einen Überschuss von 12,1 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2018 sind es 13,1 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2017: 8,1 Milliarden). Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland hält weiter an. Nach aktuellen Prognosen wird auch für 2018 und 2019 jeweils ein Wachstum von rund zwei Prozent erwartet. Parallel ist aber ein Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen.

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