TVÖD (Bund)

    Tarifrunde Öffentlicher Dienst: „Weckruf“ der Beschäftigten in …

    Tarifrunde Öffentlicher Dienst: „Weckruf“ der Beschäftigten in NRW

    „Weckruf“ der Beschäftigten: 15.000 beteiligten sich an Warnstreiks und Aktionen vor der zweiten Tarifverhandlung am 11./12. April

    Rund 15.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich vom 5. bis 7. April an Aktionen und Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Sie schicken damit ein klares Signal in Richtung der Arbeitgeber, bei der zweiten Runde der Tarifverhandlungen am 11./12. April in Potsdam ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten.

    ver.di-Landesleiterin NRW, Gabriele Schmidt: „Ich hoffe, die Arbeitgeber in den Kommunen und im Bund haben den „Weckruf“ der Kolleginnen und Kollegen gehört. Sie fordern eine deutliche Erhöhung ihrer Einkommen und lehnen jeglichen Eingriff in die betriebliche Altersversorgung ab. Jetzt sind die Arbeitgeber am Zug. Ansonsten tragen sie die Verantwortung, wenn es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt.“

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten. Zudem will ver.di sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen abschaffen und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden regeln.

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    Uwe Reepen
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